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- BERG

Der Weinbau in und um Rockenhausen hat eine lange Tradition. Durch den Strukturwandel in der 
Landwirtschaft ist in dieser Region jedoch kaum noch ein Weinberg zu finden. 

Im Jahr 2021 übernahm Anna Grasshoff die Bewirtschaftung des Weinbergs von den ehemaligen "Wesbach-Winzern".  

Sie ist seit jeher eng verwurzelt in und um Rockenhausen und hat es sich zum Ziel gesetzt,

den Wein mit regionalem Charakter als „ROK WEIN“ bekannter zu machen und 

die Tradition weiterhin mit Leben zu füllen.
Mit ihrem Fachwissen als gelernte Landwirtin, ihrer Leidenschaft und dem Respekt vor der Natur,

kümmert sie sich um die Pflege der Reben und sorgt dafür, dass die Trauben ihr

volles Potenzial entfalten können.

Mehr zur Geschichte des
Weinanbaus in Rockenhausen

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Timo Scherne & das Nordpfälzer Heimatmuseum des Nordpfälzer Geschichtsvereins e.V. für die bereitgestellten Textquellen "Zur Geschichte des Weinbaus in Rockenhausen. In: Nordpfälzer Geschichtsblätter. Beiträge zur Heimatgeschichte. Rockenhausen,
Nr. 1/2026."

Weinanbau zur

Zeit der Römer

Der Wein und dessen Anbau in unserer Region reicht vermutlich bis in die römische Zeit zurück.

Mit dem Niedergang der römischen Kultur wird auch der Weinbau verschwunden sein.

Weinanbau im
Mittelalter

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Im Mittelalter erlebte der Weinanbau einen Neubeginn. Die Ausbreitung im oberen Alsenztal zwischen Mannweiler und Rockenhausen geht maßgeblich auf die Raugrafen, ein mittelalterliches Adelsgeschlecht zurück, wobei deren Verbindungen zur Zisterzienserabtei Otterberg eine maßgebliche Rolle gespielt haben dürften. Historische Dokumente belegen den Weinanbau in der Region um Rockenhausen im 13./14. Jahrhundert.

Weinanbau im

16. und 17. Jh.

​

Für das 16./17. Jh. lassen sich in Rockenhausen anhand der Flurnamen viele historische Weinberganlagen eindeutig zuordnen. So ist der Reinhardsberg mindestens auf das 16. Jahrhundert zu datieren. Mit dem 1608 erwähnten Namen „Kleine Weschbach“ könnte unter Umständen unsere heutige Wesbach gemeint sein, wo auch unser heutiger „Rok Wein“ wächst und gedeiht.
Dem Weinbau wurde damals wenig Bedeutung sowie eine geringe Qualität zugesprochen.
Es gibt Belege, dass es in der Gemarkung Rockenhausen um das 18. Jahrhundert
etwa 4 Hektar Weinberge gab.

Weinanbau im

19. und 20. Jh.

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Im 19. Jahrhundert wurde der Weinbau aufgrund besserer Anbaumethoden und einem günstigeren Klima wieder verstärkt in Angriff genommen, wobei der Wein meist als Verschnitt in den Handel gebracht wurde.
Die Nordpfalz rührte sich- und etablierte 1949 das Nordpfälzer Herbstfest, in dessen Rahmen seit Jahrzehnten eine Weinprobe stattfindet, die bis heute zum Bekenntnis zum Nordpfälzer Weinbau gesehen wird.
Gehobene Anforderungen an die Weinqualität sowie steigende Kosten stellten die Rentabilität der Weinberge in Frage, sodass 1972 der letzte Weinberg am Reinhardsberg aufgelassen wurde.

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Somit waren die Weinberge verschwunden, bleiben aber bis heute als kulturhistorisches Erbe der Region sichtbar, z.B. in Form von alten Mauerzügen und Terrassierungen. 

Weinanbau
heute

Im Jahr 2001 erwarben Mitglieder des Vereins „Weingarten An der Wesbach – „Gut Holz“ e.V.“ Grundstücke in der Gewanne Wesbach und legten dort einen Weingarten mit etwa 1000 Rebstöcken der roten Weinsorte „Regent“ an.
2021 übernahm Anna Grasshoff den Weinberg und bewirtschaftet seitdem den einzig noch verbliebenen Weinberg Rockenhausens mit

 

In den 700 Jahren Weinbaugeschichte gehörte Rockenhausen im Alsenztal stets zum südlichsten Ausläufer des Nahewein-Anbaugebiets.

Noch heute findet man Spuren der Geschichte
des Weinanbaus in und um Rockenhausen:

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